Herzschmerzen - oft als Druck, Engegefühl oder Unbehagen in der Brust beschrieben - sollten niemals ignoriert werden. Während leichte Beschwerden in der Brust manchmal von Stress oder Muskelverspannungen herrühren können, können echte Herzschmerzen (Angina pectoris oder Herzschmerzen) auf etwas Ernstes hindeuten. Wenn Sie wissen, was zu tun ist, kann das Ihr Leben retten.
1. Erkennen Sie die Warnzeichen
Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, wenn Sie das Gefühl haben:
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Druck- oder Quetschschmerz in der Mitte oder auf der linken Seite der Brust
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Schmerzen, die in den Arm, den Kiefer, den Hals, den Rücken oder den Magen ausstrahlen
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Kurzatmigkeit, Schwindel, Übelkeit oder Schweißausbrüche
Wenn Sie einen Herzinfarkt vermuten, rufen Sie sofort den Rettungsdienst (144 in der Schweiz, 112 in der EU) - versuchen Sie nicht, selbst zu fahren.
2. Anhalten und ausruhen
Wenn Ihre Brustschmerzen bei Anstrengung oder Stress auftreten, halten Sie sofort an und setzen Sie sich ruhig hin. Atmen Sie langsam und tief ein. Wenn Sie Nitroglycerin verschrieben bekommen haben, nehmen Sie es wie vorgeschrieben ein.
3. Vermeiden Sie Selbstdiagnosen
Herzschmerzen können manchmal Sodbrennen, Muskelverspannungen oder Angstzustände vortäuschen, aber nur eine medizinische Untersuchung (EKG, Bluttests oder Bildgebung) kann die Ursache bestätigen. Gehen Sie kein Risiko ein - besser eine unnötige Untersuchung als ein übersehener Notfall.
4. Alltägliche Risikofaktoren bewältigen
Um Ihr Herz langfristig zu schützen:
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Essen Sie eine mediterrane Ernährung mit viel Gemüse, Olivenöl und Fisch
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Treiben Sie mäßig Sport (z. B. 30 Minuten Gehen pro Tag)
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Geben Sie das Rauchen auf und schränken Sie den Alkoholkonsum ein
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Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Blutdruck, Cholesterinspiegel und Blutzucker
5. Die Verbindung zwischen Mund und Herz und der Zahnmeridian
Die Forschung zeigt, dass Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) das Risiko von Herzproblemen erhöhen können, indem sie chronische Entzündungen im Körper fördern. Aber es gibt auch eine energetische Verbindung:
Nach dem Zahn-Organ-Meridian-System sind die oberen und unteren Eckzähne mit dem Herz- und Kreislaufsystem verbunden. Entzündungen, Infektionen oder Ungleichgewichte in diesen Zähnen können den Energiefluss des Herzens und die allgemeine Vitalität beeinflussen. Eine ausgezeichnete Mundhygiene, die Behandlung von Wurzelkanalproblemen und ein ausgeglichener Kiefer können daher die Gesundheit des Herzens unterstützen - sowohl physisch als auch energetisch.
6. Stress bewältigen
Emotionaler Stress löst die Ausschüttung von Stresshormonen aus, die die Arterien verengen und den Blutdruck erhöhen können. Versuchen Sie es mit tiefer Atmung, Achtsamkeit, Yoga oder Spaziergängen in der Natur, um Ihr Nervensystem im Gleichgewicht zu halten.